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Zur Abschätzung baulicher Veränderungen in Fliessquerschnitten,
wie z.B. bei Brückenbauten oder der Bebauung von potenziellen Überschwemmungsgebieten sind hydrotechnische
Berechnungen unverzichtbar. Wir setzen dazu das Programm HEC-RAS (Hydrologic Engineering Centers River Analysis
System) ein.
Ausgehend von der Geländevermessung und der Aufnahme von Querprofilen
wird das jeweilige Strömungsmodell erstellt, das auch verzweigt sein kann und beliebig viele Sonderbauwerke,
wie z.B. Sohlschwellen, Rohrdurchlässe enthalten kann.

Für die Berechnungen sind die Zuströme an den Seitenästen
bzw. Flussabschnitten vorzugeben. Diese sind Ergebnis der hydrologischen Betrachtungen und Analysen.
Ergebnis der Berechnungen sind dann die Wasserspiegellagen und Fließgeschwindigkeiten für die einzelnen
hydrologischen Zustände wie HQ10
oder auch HQ100. Verschneidet
man diese berechneten Wasserstände dann GIS-gestützt mit dem Digitalen Geländemodell lassen sich
die Überschwemmungsgebiete problemlos erkennen und ausweisen.
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