Baugrund
 
Eine hinreichend genaue Kenntnis der Untergrundverhältnisse im Rahmen eines Bauvorhabens ermöglicht eine optimale und damit für den Bauherrn wirtschaftliche Planung und Konstruktion.

Das Baugrundgutachten beschreibt alle maßgebenden Baugrundeigenschaften und liefert die erforderlichen Baugrundkenngrößen.

Gemäß den Anforderungen der DIN 4020 ist der Umfang der Untersuchung der Baugrundverhältnisse unter Berücksichtigung der Vorinformationen und der Bauaufgabe für jeden Einzelfall gesondert zu prüfen.
Bodenkenngrößen, Bodenklassen und Bodengruppen.
   
Wechselseitige Lasteinwirkungen zwischen Bauwerk und Baugrund.
   
Sicherheit des Bauwerks gegen Auftrieb und Gleiten während aller Bauphasen und nach Fertigstellung.
   
Baugrubenverbau und Grundbruchsicherheit der Baugrubensohle.
   
Schutz des Bauwerks vor Grundwasser (Dränung, druckwasserhaltende Ausführung).
   
Wasserrechtliche Tatbestände gemäss § 3 WHG durch das dauerhafte und / oder bau­zeitliche Eingreifen ins Grundwasser.
   
Erfordernis sowie Art und Umfang der bauzeitlichen bzw. dauerhaften Wasserhaltung.
Schutz des Bauwerks vor Kontakt mit nach DIN 4030 betonaggressiven Wässern gemäß DIN 1045 und 18195.

Auf Grundlage der oben zu untersuchenden bzw. zu bestimmenden Sachverhalte wird das für den Einzelfall wirtschaftlichste Gründungskonzept empfohlen.
   
 

Referenzen